Neue Wege zur Motivation




Warum Freiwilligkeit unzumutbar ist, solange sie nicht gegenseitig ausgehandelt ist

Stadtteil Bewegt ist ein Systemkonzept, entwickelt von ASISI im Auftrag des Jugendamts im Berliner Bezirk Marzahn Hellersdorf für den Einsatz in Stadtteilen, in denen sich ein Grundproblem des modernen demokratischen Sozialstaats besonders verhärtet hat. Ab 2010 hat Caiju die weitere Ausführung des Projekts übernommen.

Kernproblem:

Der Sozialstaat versucht, Bürger mit Angeboten zu aktivieren und gesellschaftlich zu integrieren. Um die angestrebten Standards für Gesundheit, Bildung und Berufsfähigkeit zu erreichen, sind diese Angebote meist kostengünstig oder gratis. Dennoch nehmen eher die ohnehin motivierten Menschen teil, während diejenigen, die solche Angebote am meisten brauchen könnten, nicht teilnehmen und für die Träger des Sozialstaates unerreichbar scheinen. Das Prinzip der Freiwilligkeit führt hier zur Ausgrenzung vieler Menschen:

Bist Du nicht motiviert, bekommst Du keine Teilnahme!



Natürlich ist die Antwort darauf nicht, die Freiwilligkeit aufzuheben und die Teilnahme per Gesetz zu verordnen – wobei die Motivation noch mehr leiden würde – sondern: Gesellschaftliche Teilnahme muss auf Gegenseitigkeit bauen, Kommunikation auf Augenhöhe, Geben und Nehmen!



Projekt-Archiv

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Vereinsregister VR 29248 B