Praxis-Check Stufenmodell

Ich bin....

weil ich was kann!

Der zunehmende Mangel an qualifiziertem Nachwuchs am Arbeitsmarkt fordert neue strategische Methoden zur beruflichen Integration.

2011 haben Unternehmen in Marzahn-Hellersdorf die Möglichkeit, diese Entwicklung mitzuprägen und zu profitieren als Teilnehmer im Modellprojekt Praxis-Check.




Praxis-Check wird vom Bezirklichen Bündnis für Wirtschaft und Arbeit in Marzahn-Hellersdorf begleitet. Das Jugendamt und Sport Factory sind weitere Partner der Konzeption. Die Bezirksstadträtin für Jugend und Familie, Frau Dr. Schmidt, ist Projektpatin.

Interessierte Firmen können mit dem Projektleiter Per Traasdahl einen unverbindlichen Gesprächstermin unter der Tel.nr. 030/ 5595 6592 vereinbaren.


Praxis-Check, ein Projekt im Programm „Lokales Soziales Kapital“ (LSK), gefördert vom Land Berlin und dem Europäischen Sozialfond in Kooperation mit dem Bezirklichen Bündnis für Wirtschaft und Arbeit in Marzahn-Hellersdorf.




 
 

 


Problemlage

  • Nur 1/3 der Jugendlichen absolvieren im 9ten Schuljahr ein ernsthaft motiviertes Praktikum. 
  • Seit Jahren gelten 1/5 aller jungen Menschen als nicht ausbildungsreif bzw. brechen ihre Ausbildung ab.
  • Unternehmen und Schulen haben nicht die Kapazitäten, alleine für die frühzeitige Motivierung und das Training von Jugendlichen mit Startschwierigkeiten zu sorgen.

Praxis-Check - das Modell

 
Durch Blitzjobs erfahren Jugendliche frühzeitig reale Nützlichkeit, Vielfalt und Verantwortungsbewußtsein.
=> über 1000 Blitzjobs seit 2008, siehe www.teenkom.de
Wollen Schüler/innen ein Praktikum absolvieren, müssen sie zuerst ein Seminar besucht haben. Geleitet wird dieses von einem Unternehmen-Scout, einem Jugendlichen, der durch Blitzjobs oder Praktikum die Firma schon kennt.
Bei Flex-Praktika unterstützt ein Coach vom Praxis-Check Unternehmen, um die Motivation des Jugendlichen durch Dialog und Auswertung hochzuhalten und für eine durchgehend inhaltlich sinnvolle Aufgabengestaltung.
Praxis-Check gibt Jugendlichen für die Ausbildungs- und Jobsuche eine Vielzahl an Referenzen und Erfahrungen, um zu wissen, weshalb sie welche Ausbildung anstreben.


Vorteile für Unternehmen

  • Durch Blitzjobs haben Unternehmen die Gelegenheit, frühzeitig einen Pool von jungen Menschen an sich zu binden.
  • Jugendliche Praktikanten haben sich bereits mit der Firma eingehend beschäftigt und wissen, was sie erwartet.
  • Mit dem gemeinnützigen Projekt Praxis-Check als Partner finden Unternehmen genau die Jugendliche, die zu ihnen passen.

Praxis-Check Modellprojekt 2011

Seit 2009 arbeitet Caiju e.V. in Kooperation mit lokalen Firmen, Bildungsträgern, dem Jugendamt und einer Vielzahl an engagierten Jugendlichen und Eltern daran, den Übergang von der Schule in den Beruf effizienter zu gestalten.

Mit Praxis-Check wollen wir die erfolgreich erprobten Methoden miteinander verknüpfen. Die neue Leistungsformen TeenKom Blitzjobs und Seminare mit jugendlichen Unternehmen-Scouts inspirieren und dokumnentieren über längere Zeit die Beziehung zwischen Jugendlichen und Unternehmen, bevor die Frage zum Ausbildungsplatz ansteht. Firmen sollen an den richtigen Stellen entlastet bzw. miteinbezogen werden und die Jugendlichen mehr Referenzen für die Praktikums- und Ausbildungsplatzsuche bekommen.


Blitzjobs als Motor der Bildungskette

Putzen, Verpacken, Einkaufen, Computerhilfe, Gartenpflege, Flyer verteilen etc. Ob gelegentlich eine halbe Stunde oder regelmäßig an einem festen Wochentag: Durch die kleinen Blitzjobs erfahren Unternehmen frühzeitig die Potenziale von Jugendlichen im Stadtteil! 

Mit über 1000 Blitzjobs seit Herbst 2008 hat sich das TeenKom Verfahren bewährt. Im deutschlandweit neuartigen Modell haben die Auftraggeber/innen keine Vertragsbindung mit dem Jugendlichen. Das im Vorfeld mit dem Unternehmen vereinbarte Honorar wird Anfang des Folgemonat vom gemeinnützigen Zweckbetrieb des Vereins in Rechnung gestellt. Für den Versicherungsschutz der Blitzjobber/innen sorgt TeenKom.

www.teenkom.de   Tel. 0800 1130130 (kostenlos)


Die vier Stufen im Einsatz

Blitzjobs (ab März 2011)

  • Die Firma teilt TeenKom mit, wann, wo und für wie lange Hilfe gebraucht wird, und bietet ein Honorar (3,- bis 5,- €/Std.)
  • Der Blitzjob wird an einen Jugendlichen vergeben, dessen Interessen und Kompetenzen dem Auftrag entsprechen. Bei anspruchsvollen Blitzjobs werden erfahrene Jugendliche selbst bzw. als Teamleiter/in oder JuniorCoach eingesetzt.
  • Nach dem Blitzjob wertet die Kontaktperson der Firma in einem Telefonat mit dem Coach den/die Blitzjobber/in aus mit Noten von 1 bis Höchstnote 10 und einer Begründung.

Unternehmen-Scout Seminare

  • Bei Unternehmen, die potentiell Auszubildende suchen bzw. bereit sind, ein Schnupper- oder Ferien-Praktikum für Jugendliche anzubieten informiert sich ein/e Blitzjobber/in über die Geschichte und Kultur des Unternehmens.
  • Als Unternehmen-Scouts leitet er/sie ein „Peer-Coaching“ Seminar für andere Jugendliche, die sich für die Berufe im  Unternehmen interessieren.
  • Erst wenn ein/e Seminarteilneh-mer/in den Unternehmen-Scout überzeugen kann, weshalb er oder sie ein Praktikum in dieser Firma absolvieren möchte, darf er oder sie sich dafür bewerben.

Flex-Praktika (in Ferien 2011)

  • Länge und Inhalt eines Praktikums wird genau nach Interesse und Möglichkeit des Unternehmens geplant. Ein Praktikum kann somit von einem oder mehreren halben Tagen bis zu einigen Wochen dauern.
  • Wenn es zwischendurch wenig zu tun gibt, plant der Praxis-Check Coach andere Aufgaben, die der Jugendliche selbständig lösen kann, wie bspw. die Recherche von anderen Berufsfelder, die in diesem Betrieb vorkommen.
  • Hauptsache: Unternehmen und junge Menschen finden stets einen gegenseitigen Nutzen in der Zusammenarbeit.

Praxis-Check Zeugnis

  • Auch kleine Arbeitserfahrungen sind für Jugendliche motivierend für die Berufswegeplanung.
  • Bei der Ausbildungs- und Jobsuche sagen die vielfältigen Referenzen einiges über Talent und Durchhaltevermögen des jungen Menschen aus. 
  • Auf Basis der preisgekrönten TeenKom Auswertungspraxis und der Beratungen mit allen Teilnehmern/innen werden im Rahmen des Modellprojekts die Ergebnisse zusammengestellt und für den Jugendlichen in einem Praxis-Check Zeugnis als Ergänzung zum schulischen Zeugnis festgehalten.

© Caiju - Verein für Chancengleichheit und Arbeitsweltintegration Jugendlicher e.V.
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Per Traasdahl,
13.09.2011 02:56

Projekt-Archiv

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Vereinsregister VR 29248 B