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Jugendbeteiligung

Es geht um mehr als bloß darum die Meinung von Jugendlichen zu hören

Seit 2002 verfolgt das Team um Caiju die Entwicklung und den Einsatz von Förderinstrumenten zur Beteiligung Jugendlicher. Der verliehene 1. Innovationspreis der Jugend- und Familienstiftung des Landes Berlin für das TeenKom-Konzept im selben Jahr war auch ein Signal, dass wir uns hier auf einem Gebiet mit politischer Kraft befinden. 2004-2010 nahm Caijus Vorläuferprojekt ArtSourceLab als stimmberechtigtes Mitglied im ⇨ Bundesnetzwerk für Bürgerschaftliches Engagement (BBE, der offiziellen Dachplattform für Partizipation in Deutschland, gegründet 2002) teil und konnte somit die Entstehung zahlreicher Förderprogramme für Jugendpartizipation mitverfolgen und dazu mitdiskutieren.

Der Jugendprojektentwicklungsfonds als best Practice Projekt des Monats Oktober/November 2015 auf dem ⇨ Dachportal der Berliner Quartiersmanagements

Entwicklung eines neuen Förderinstruments für junge Menschen

Bestehende Instrumente für Jugendbeteiligung wie Jugendjuries und Jugendparlamente werden eher von ohnehin motivierten bzw. institutionell angebundenen Jugendlichen genutzt. Der Jugendprojektentwicklungsfonds spricht niederschwelliger an und professionalisiert Jugendliche als Produzent*innen sozialer Projekte. 

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Auf Augenhöhe zu komplexen Themen

Angesicht scheinbar unüberwindbarer Barrieren zwischen Beratungsinstanzen und ihrer Zielgruppen hinsichtlich Sprachgebrauch und Nutzung fachspezifischer Terminologie entwickelte Caiju 2010 im Rahmen des Projekts ⇨ Roter Faden das "BeratungsSpiel". Seitdem konnte das Verfahren wiederholt erfolgreich eingesetzt werden und es möglich machen, dass junge Menschen ungeachtet ihres Bildungsstandes bei komplexen Fachthemen mitdiskutieren können.

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Jugendliche als Katalysatoren für das Miteinander in der Nachbarschaft

Wie kann man konkrete Ideen in diesem Kontext erfolgreich umsetzen, ohne die Bewohner zu bevormunden oder die Verantwortung auf eine kleine Anzahl von Bewohnern zu beschränken?

Das Blumenprojekt wurde für diese Problemlage entworfen und entwickelt. Hier haben Jugendlichen aus dem TeenKom Projekt eine ganz besondere Rolle. Der Ausgangspunkt des Verfahrens ist, die Bewohner auf eine mögliche Begrünung des Innenhofs anzusprechen. Die Aufgabe der Jugendlichen ist es nicht, die Begrünung selbst vorzunehmen, sondern sich in der Rolle der „Blumenmanager*innen“ an die Bewohner zu wenden, zu versuchen, möglichst viele von ihnen dafür zu motivieren und sensibilisieren und wenn es dann losgeht, sich um die Organisation und Dienstpläne für Planz- und Pflegetagen zu kümmern.

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Identität im eigenen Wohngebiet (wieder) finden

Mit dem Aufbau und der Umsetzung des Projektes wurde gemeinsam mit Jugendlichen im Alter von 13-18 Jahren Geschichte im Quartier erforscht, das Wissen für eine Quartierstour aufbereitet und auf Führungen Sehenswertes und Geschichtliches an Besucher vermittelt. Grundidee war das Vernetzten der Jugendlichen mit ihrem eigenen Wohngebiet. Die Jugendlichen sollten durch das Projekt eine Identifikation mit ihrem Wohngebiet erfahren und ein Heimatgefühl entwickeln, um Verantwortung für das Leben vor Ort zu übernehmen.

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